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Ihre Solaranlage in Rauschenberg fällt aus der EEG-Vergütung oder kommt in die Jahre? Wir bauen Ü20-Anlagen auf Eigenverbrauch um, rüsten Speicher nach und übernehmen die Wartung.
Über Rauschenberg erhebt sich die Burgruine, darunter liegt eine kleine Stadt mit überschaubarer Kernstadt und den Ortsteilen Albshausen, Bracht, Ernsthausen, Josbach, Schwabendorf und Wolfskaute. Rauschenberg gehört wie unser Firmensitz Neustadt (Hessen) zum Landkreis Marburg-Biedenkopf. Von Neustadt aus betreuen wir Hausbesitzer in Rauschenberg und allen Ortsteilen – bei neuen Anlagen ebenso wie bei solchen, die schon lange auf dem Dach arbeiten.
Gerade diese älteren Anlagen stehen im Mittelpunkt dieser Seite. Wer vor rund zwei Jahrzehnten in Photovoltaik investiert hat, erreicht jetzt oder in den kommenden Jahren das Ende der garantierten EEG-Vergütung. Dazu kommen Anlagen aus den 2010er-Jahren, die noch vergütet werden, deren Besitzer aber mehr Strom selbst nutzen möchten. Für beide Gruppen bieten wir Lösungen: den Umbau auf Eigenverbrauch, die Nachrüstung eines Speichers und eine Wartung, die die Technik zuverlässig hält.
Die Einspeisevergütung nach dem EEG ist auf rund 20 Jahre begrenzt. Danach endet der feste Vergütungssatz, die Anlage selbst darf aber weiterlaufen. Für den eingespeisten Strom gibt es dann in der Regel nur noch eine deutlich geringere Vergütung. Damit verschiebt sich die Rechnung: Jede Kilowattstunde, die Sie selbst verbrauchen, ersetzt Strom, den Sie sonst teuer aus dem Netz beziehen würden. Unser Solar-Schnellcheck setzt dafür einen Strompreis von 34 ct/kWh an.
Der Umbau einer Altanlage auf Eigenverbrauch umfasst meist mehrere Schritte. Das Messkonzept wird so geändert, dass der Strom zuerst im Haus genutzt und nur der Überschuss eingespeist wird. Häufig ist der ursprüngliche Wechselrichter nach so vielen Jahren am Ende seiner Lebensdauer und wird durch ein aktuelles Gerät ersetzt – auf Wunsch gleich eines, an das sich ein Speicher anschließen lässt. Alle Einzelheiten beschreiben wir auf der Seite Umbau und Eigennutzung von Ü20-Anlagen.
Die folgende Tabelle zeigt für drei typische Größen älterer Anlagen, welchen Wert der selbst genutzte Strom haben kann. Grundlage sind 950 kWh je kWp und Jahr – der Durchschnittswert für Mittelhessen aus unserem Rechner –, eine Eigenverbrauchsquote von 30 % ohne Speicher und ein Strompreis von 34 ct/kWh. Ältere Module erzeugen oft weniger als neue; den tatsächlichen Ertrag Ihrer Anlage lesen wir am Zähler oder im Wechselrichter ab.
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| Altanlage | Ertrag bei 950 kWh/kWp | Selbst genutzt (30 %) | Wert bei 34 ct/kWh |
|---|---|---|---|
| 3 kWp | 2.850 kWh | 855 kWh | ca. 291 € |
| 5 kWp | 4.750 kWh | 1.425 kWh | ca. 485 € |
| 7 kWp | 6.650 kWh | 1.995 kWh | ca. 678 € |
Mit einem Speicher steigt die Eigenverbrauchsquote grob auf 60 bis 70 %. Bei der 5-kWp-Anlage aus dem Beispiel wären das 2.850 bis 3.325 kWh, also ein Gegenwert von etwa 969 bis 1.131 € im Jahr. Die Zahlen sind vereinfachte Richtwerte ohne Umbaukosten und ohne die Restvergütung für den eingespeisten Strom. Wie sich das für Ihre Anlage darstellt, berechnen wir nach einem Blick auf Technik und Verbrauchsdaten.
Ein Stromspeicher lohnt sich nicht nur für Ü20-Anlagen. Auch wer seine Anlage vor einigen Jahren ohne Speicher gebaut hat, kann ihn nachrüsten und so mehr Solarstrom in den Abend und die Nacht mitnehmen. Grundsätzlich gibt es zwei Wege: Ein wechselstromseitig angeschlossener Speicher arbeitet mit eigenem Batteriewechselrichter neben dem vorhandenen Gerät. Steht ohnehin ein Wechselrichtertausch an, kann ein Hybridwechselrichter Module und Speicher gemeinsam versorgen.
Welcher Weg sinnvoller ist, hängt vom Alter und Typ Ihrer bestehenden Technik ab. Wir haben Speicher verschiedener Hersteller im Programm, darunter FENECON, Sigenergy, Huawei, KOSTAL und Sungrow. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Seite Solarstrom speichern und Speicher nachrüsten. Vor einer Nachrüstung klären wir mit Ihnen:
Eine Photovoltaikanlage arbeitet leise und unauffällig – gerade deshalb bleiben Mängel manchmal lange unentdeckt. Nach vielen Betriebsjahren lohnt sich ein genauer Blick: Sind Steckverbinder und Leitungen unbeschädigt? Sitzen die Befestigungen fest? Zeigen Module Glasbruch, Verfärbungen oder andere Auffälligkeiten? Meldet der Wechselrichter Fehler, die im Alltag niemand bemerkt hat?
Bei einer Wartung prüfen wir die Anlage elektrisch und mechanisch und vergleichen den Ertrag mit dem, was die Anlage erzeugen sollte. Bei Bedarf übernehmen wir auch die Reinigung der Module. Für neue und umgebaute Anlagen empfehlen wir ein Monitoring, mit dem Sie Erzeugung und Verbrauch jederzeit auf dem Smartphone verfolgen. Alles Weitere zu unseren Leistungen lesen Sie auf der Seite Anlagenservice und Wartung.
Zuerst sprechen wir am Telefon über Ihre Anlage: Baujahr, Leistung, vorhandene Technik und das, was Sie erreichen möchten. Im zweiten Schritt besuchen wir Sie in Rauschenberg oder Ihrem Ortsteil und sehen uns Module, Wechselrichter, Zählerschrank und möglichen Speicherplatz an.
Sie erhalten anschließend einen Vorschlag mit klaren Varianten – etwa nur Umbau auf Eigenverbrauch, Umbau mit Speicher oder zusätzlich eine Erweiterung um neue Module. Nach Ihrer Entscheidung führen unsere Monteure die Arbeiten aus. Die nötigen Änderungsmeldungen beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister begleiten wir, und auch danach bleiben wir Ihr Ansprechpartner für Service und Wartung.
Für den Weiterbetrieb Ihrer Altanlage spielen die neuen Vergütungssätze keine Rolle – sehr wohl aber, wenn Sie zusätzliche Module auf das Dach bringen oder eine zweite Anlage errichten. Neue Anlagen, die im Zeitraum 01.08.2026 bis 31.01.2027 ans Netz gehen, erhalten bei Teileinspeisung 20 Jahre lang 7,70 ct/kWh bis 10 kWp; oberhalb davon gelten bis 40 kWp 6,66 ct/kWh. Ob es dabei bleibt, ist offen. Nach dem Gesetzentwurf zur EEG-Novelle (Stand Oktober 2026) würde die feste Vergütung für kleine Neuanlagen ab 2027 abgeschafft, während alles, was bis 31.12.2026 technisch in Betrieb geht, die bisherige Regelung behalten soll. Bis zum Abschluss des Verfahrens kann sich daran noch etwas ändern; eine Rechtsberatung ersetzen diese Hinweise nicht.
Natürlich planen wir in Rauschenberg auch komplett neue Anlagen. Für neue Anlagen ab 7 kW ist ein Smart Meter vorgeschrieben; bis er eingebaut ist, darf höchstens 60 % der Modulleistung eingespeist werden. Mit einem Speicher lässt sich das gut ausgleichen, weil der Überschuss zunächst im Haus bleibt. Eine erste Abschätzung für Ihr Dach liefert der Solar-Schnellcheck.
Ihre Anlage läuft aus der Vergütung, Sie möchten einen Speicher ergänzen oder einfach wissen, ob noch alles in Ordnung ist? Sprechen Sie uns an – über unser Kontaktformular, telefonisch unter 06692 919101 oder per WhatsApp an +49 172 8898899. Welche Orte wir außerdem betreuen, sehen Sie in der Übersicht Photovoltaik im Landkreis Marburg-Biedenkopf.
Ja, eine Anlage darf nach dem Ende der festen EEG-Vergütung weiter betrieben werden. Für eingespeisten Strom gibt es dann allerdings in der Regel nur noch eine deutlich geringere Vergütung. Deshalb lohnt sich häufig der Umbau auf Eigenverbrauch, bei dem der Strom zuerst im Haus genutzt wird. Welche Änderungen bei Ihrer Anlage nötig sind, prüfen wir vor Ort.
Nicht zwingend, aber häufig ist es sinnvoll. Wechselrichter haben meist eine kürzere Lebensdauer als die Module, und ältere Geräte unterstützen oft weder Speicher noch modernes Monitoring. Steht ein Umbau auf Eigenverbrauch an, prüfen wir, ob das vorhandene Gerät weiter genutzt werden kann oder ein neuer Wechselrichter – gegebenenfalls als Hybridgerät mit Speicheranschluss – die bessere Wahl ist.
In den meisten Fällen ja. Entweder wird ein Speicher mit eigenem Batteriewechselrichter neben der vorhandenen Technik angeschlossen, oder ein neuer Hybridwechselrichter versorgt Module und Speicher gemeinsam. Welche Lösung passt, hängt von Alter und Typ Ihres Wechselrichters, vom Platz im Zählerschrank und vom gewünschten Aufstellort ab. Das klären wir beim Vor-Ort-Termin.
Ein fester Rhythmus passt nicht für jede Anlage. Bei älteren Anlagen, nach Sturm oder Hagel oder wenn der Ertrag spürbar sinkt, ist eine Prüfung besonders ratsam. Ein Monitoring hilft, Auffälligkeiten früh zu erkennen. Wir besprechen mit Ihnen, welches Wartungsintervall für Ihre Anlage sinnvoll ist, und übernehmen auf Wunsch auch die Modulreinigung.
Wir beraten persönlich, ehrlich und unverbindlich – telefonisch, per WhatsApp oder bei Ihnen vor Ort.
Ertrag, Eigenverbrauch und Ersparnis Ihrer Anlage in 30 Sekunden berechnen.
Fordern Sie jetzt Ihr kostenloses, unverbindliches Angebot an – geplant für Ihr Dach, berechnet für Ihren Verbrauch.
Nennen Sie uns Ihre Nummer und die Wunschzeit. Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.
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